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Keine Angst vor Einbrecher

Welche Zauntypen sichern Ihr Zuhause am besten?

Im Jahr 2020 gab es 75.023 Einbruchsdelikte. Die Zahl ist in den letzten Jahren stetig zurückgegangen, trotzdem ist die Aufklärungsrate immer noch gering. Neben dem finanziellen Schaden durch den Diebstahl von Wertgegenständen, sind vor allem auch Sachschäden, die durch den Einbruch entstehen, ein hoher Kostenpunkt. Am schwersten wiegt in den meisten Fällen allerdings die Verletzung der Privatsphäre und das damit verloren gegangene Sicherheitsgefühl im eigenen Zuhause.

Zaun als Einbruchschutz – der wichtige Zeitfaktor

Der Schutz des Zuhauses beginnt nicht erst an Fenstern und Türen, sondern bereits an der Grundstücksgrenze. Denn dort lassen sich durch Zäune und Tore potenzielle Täter schnell von der Idee abbringen, bei Ihnen einzubrechen. Dabei gilt: Je schneller der Einbrecher sich Zugang verschaffen kann, desto besser für ihn. Das bedeutet im Umkehrschluss: Alles, was den Einbrecher Zeit kostet, schützt Ihr Zuhause. Bei einem Zaun sollten Sie verschiedene Dinge beachten.

Höhe und Material

Höhe und Material

Je höher desto besser. Ein Gartenzaun sollte eine Gewisse Höhe haben, damit er nicht einfach überklettert werden kann. Zusätzlich spielt aber auch das Material eine große Rolle. Achten Sie hier auf Stabilität: Anstatt eines einfachen Holz- oder Maschendrahtzauns, bieten Zäune aus Metall, wie beispielweise Doppelstabmattenzäune, einen sicheren Schutz gegen Einbrecher. In Kombination mit einer gewissen Höhe, wird es dem Einbrecher schwerfallen hier herüberzukommen.

Durch Gestaltungselemente wie Spitzen am oberen Rand des Zauns machen Sie es dem Einbrecher noch ungemütlicher, über Ihren Zaun zu klettern.

Schloss an Türen und Tore

Schloss an Türen und Tore

Der höchste und stabilste Zaun hat keinerlei Wirkung, wenn Sie einfach das dazugehörige Gartentor offenstehen lassen! Sie sollten dieses deshalb immer zusätzlich mit einem Schloss sichern, damit der Einbrecher sich daran die Zähne ausbeißt. Als besonders sicher gelten Tore, die sich elektrisch öffnen und schließen lassen.

Sichtschutz vermeiden

Was Sie vor den Blicken der Nachbarn schützt, ist auch für Einbrecher eine gute Sache. Hat er es in Ihr Grundstück geschafft, kann er sich leicht unbemerkt verstecken. Auch große Bäume in der Nähe des Hauses, die einen leichten Einstieg in die obere Etage ermöglichen, sollten vermieden werden.

Weitere Möglichkeiten zur Einbruchsicherung

Wenn Sie einen stabilen Zaun mit sicherem Ein- und Ausgang installiert haben, stehen die Chancen gut, dass es potenziellen Einbrechern zu viel Mühe macht, bei Ihnen einzusteigen. Hier noch einige weitere Tipps, die zusätzlichen Schutz bieten können:

Vorsicht, bissiger Hund!

Auch wenn Sie einen sehr lieben Hund oder gar keinen besitzen, ein Schild mit einer solchen Message hat schon den ein oder anderen Einbrecher abgeschreckt.

Im Scheinwerferlicht

Beleuchtung mit Bewegungsmeldern. Licht ist der größte Feind des Einbrechers, denn wer wird schon gerne angeleuchtet, wenn er gerade etwas Illegales tut.

Alarm und Kameras

Alarmsysteme und Kameras sind unter Einbrechern gefürchtet, denn das Risiko, erwischt oder im Nachhinein leichter überführt zu werden, ist sehr hoch und wird selten in Kauf genommen.

Aufmerksame Nachbarn

Sie planen einen längeren Urlaub? Informieren Sie Ihre Nachbarn und bitten Sie sie während Ihrer Abwesenheit ein Auge auf Ihr Grundstück und ungewöhnliche Aktivitäten zu haben.

Fazit

Legen Sie einem Einbrecher so viele Steine wie möglich in den Weg. Je länger der Einstieg dauert und je höher das Risiko ist, entdeckt zu werden, desto sicherer ist Ihr Zuhause. 

Ein hoher und stabiler Zaun ist die erste Hürde auf dem Weg in Ihr Grundstück, wenn Sie hier schon die richtigen Vorkehrungen treffen, stehen die Chancen gut, dass der Täter gar nicht erst versucht, bei Ihnen einzubrechen.

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